Am Freitag war es endlich so weit: Unsere diesjährige Tutorenfahrt führte uns nach München – und wir haben uns sehr gefreut, dass insgesamt zehn Tutorinnen und Tutoren mit dabei waren. Besonders schön war die bunte Mischung aus verschiedenen Standorten: Vier Teilnehmende kamen aus Hamburg, jeweils zwei aus Essen, Frankfurt und Leipzig. Es freut uns immer sehr zu sehen, wie viele sich die Zeit nehmen, dabei zu sein und gemeinsam ein schönes Wochenende zu verbringen.
Am Freitagnachmittag trafen wir uns gegen 15 Uhr am Hotel in München. Nach der Anreise hieß es zunächst: einchecken, kurz ankommen und einmal durchatmen. Anschließend machten wir uns um 16:30 Uhr auf den Weg zu unserer Schwabing Insider-Tour.
Unser Treffpunkt war die Münchner Freiheit – mitten im Herzen Schwabings. Dort startete unsere rund eineinhalbstündige Führung mit einem Tourguide, der uns spannende Einblicke in die Geschichte und Besonderheiten des Viertels gab. Besonders interessant war die Information, dass Schwabing früher ein eigenständiges Dorf war und ursprünglich gar nicht zu München gehörte.
Auch über die Münchner Freiheit selbst erfuhren wir einiges: So wurde die U-Bahn-Station im Zuge der Fußball-Weltmeisterschaft saniert. Der Architekt ließ sich dabei von der Umgebung inspirieren – insbesondere von den grünen Baumformen des nahegelegenen Englischen Gartens, die sich in der Gestaltung der Station widerspiegeln sollen.
Natürlich durfte auch ein kurzer Besuch im Englischen Garten nicht fehlen. Während unseres Spaziergangs erzählte unser Guide weitere spannende Geschichten und Hintergründe über die Gegend. Nach der Tour ließen wir den Tag bei einem Abendessen in der Pizzeria Ciao Napoli ausklingen. Zwar hatten wir uns bereits im Hotel in einer kurzen Vorstellungsrunde kennengelernt, doch beim Essen blieb endlich Zeit für ausführlichere Gespräche, gemeinsames Lachen und einen ersten intensiveren Austausch.
Eigentlich waren viele nach der Anreise schon ziemlich müde – doch nach dem Essen war die Stimmung so gut, dass wir noch nicht zurück ins Hotel wollten. Also zogen wir spontan weiter und landeten schließlich in einer Cocktailbar. Dort verbrachten wir noch einige entspannte Stunden miteinander, saßen zusammen, tauschten Geschichten aus und genossen einfach die gemeinsame Zeit.
Samstag: Illusionen, Action und ganz viel Teamgeist
Nach der gemeinsamen Übernachtung im Hotel starteten wir am Samstagmorgen mit einem gemeinsamen Frühstück in den Tag. Frisch gestärkt ging es anschließend direkt weiter zu unserem ersten Programmpunkt: dem WOW Museum – einem Museum der Illusionen mitten in München.
Für den Besuch hatten wir etwa eineinhalb Stunden eingeplant – und die Zeit verging wie im Flug. Die verschiedenen Räume und Installationen sorgten immer wieder für Überraschungen und staunende Gesichter. Besonders spannend war, wie sehr unsere Sinne dort auf die Probe gestellt wurden und wie leicht sich Wahrnehmung täuschen lässt. Mithilfe von QR-Codes konnten wir zudem während des Besuchs Bilder und Erinnerungen direkt digital festhalten und uns die Aufnahmen später noch einmal ansehen. In der Gruppe kam das Museum auf jeden Fall richtig gut an und sorgte für viele lustige Momente.
Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es gemeinsam weiter – teils zu Fuß, teils mit der U-Bahn – zum nächsten Highlight: VR Escape Lasertag. Dort standen zwei Stunden voller Action auf dem Programm. Zunächst lieferten wir uns eine intensive Runde Laser Tag, bei der Ehrgeiz, Teamgeist und jede Menge Spaß nicht zu kurz kamen. Anschließend wartete noch ein besonderes Erlebnis auf uns: ein Escape Room mit VR-Brillen. Zwar waren wir danach ziemlich ausgepowert – und ehrlich gesagt auch ordentlich ins Schwitzen gekommen – aber vor allem hatten wir unglaublich viel Spaß zusammen.
Den gemeinsamen Abschluss bildete ein Abendessen im Schiller Bräu direkt am Bahnhof. Das war besonders praktisch, da unsere Tutorinnen und Tutoren aus Hamburg im Anschluss zeitnah ihren Zug zurück nehmen mussten und noch eine längere Heimreise vor sich hatten.
Was dieses Wochenende aber vor allem besonders gemacht hat, war die Gemeinschaft. Obwohl sich viele untereinander vorher kaum oder gar nicht kannten, ist in kurzer Zeit eine richtig schöne Gruppendynamik entstanden. Gemeinsam neue Dinge erleben, lachen, reden und Zeit miteinander verbringen – all das hat uns als Team unglaublich zusammengeschweißt.
Wir blicken auf ein rundum gelungenes Wochenende zurück und freuen uns schon jetzt auf die nächste gemeinsame Tutorenfahrt!
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