Am Freitag, den 19. Juni 2026, stand für uns ein ganz besonderes Programm an: Gemeinsam mit den Studierenden aus Leipzig verbrachten wir im Zuge unseres Community Events einen Tag im Zoo Leipzig. Trotz der extremen Hitze war es ein rundum gelungener Ausflug, der uns nicht nur spannende Einblicke in die Tierwelt, sondern auch viele schöne gemeinsame Momente beschert hat.
Um 14 Uhr trafen wir uns als Gruppe vor dem Zoo und gingen anschließend gemeinsam hinein. Danach hatten wir zunächst zwei Stunden Zeit, den Zoo auf eigene Faust zu erkunden. In kleineren Gruppen machten wir uns auf den Weg, die verschiedenen Bereiche des Zoos zu entdecken. Meine Gruppe entschied sich als erstes für Gondwanaland – die beeindruckende Tropenhalle des Zoos, die als größte Tropenhalle Europas gilt.
Schon beim Betreten war klar: Das wird ein besonderes Erlebnis. Draußen lagen die Temperaturen bereits bei über 35 Grad, doch auch in der Halle war das Klima alles andere als angenehm kühl. Bei über 70 Prozent Luftfeuchtigkeit kamen wir sofort ins Schwitzen. Trotzdem war Gondwanaland absolut faszinierend. Besonders beeindruckend war, dass sich einige Tiere frei in der Halle bewegten. Kleine Affen konnten wir aus nächster Nähe beobachten – mal hoch oben in den Bäumen, mal direkt auf dem Boden in unserer Nähe. Auch die weiteren Tiere und Gehege waren spannend: Riesenechsen, Krokodile und viele andere exotische Tiere machten den Rundgang zu einem echten Erlebnis.
Um 16 Uhr stand dann ein weiteres Highlight auf dem Programm: unsere gebuchteAfrika-Safari-Tour. Diese Führung dauerte 90 Minuten und war für mich definitiv einer der Höhepunkte des Tages. Unser Guide war nicht nur unglaublich sympathisch, sondern auch fachlich hervorragend. Mit viel Begeisterung und Fachwissen erzählte er uns zu jedem Tier spannende Hintergrundinformationen, sodass die Zeit wie im Flug verging.
Besonders interessant waren die Informationen über den Strauß – den größten Vogel der Welt, der zwar nicht fliegen kann, dafür aber riesige Eier legt, in die etwa 27 normale Hühnereier hineinpassen würden. Auch beim Geparden gab es Spannendes zu erfahren: Er ist zwar das schnellste Landtier der Welt, kann seine enorme Geschwindigkeit aber nur für kurze Zeit halten. Im Gegensatz dazu sind Hyänen eher Ausdauerjäger. Sie verfolgen ihre Beute über längere Strecken und sind zudem Allesfresser, was sie besonders anpassungsfähig macht.
Auch über viele weitere Tiere wie Erdmännchen, Löwen, Zebras, Flamingos und Giraffen erfuhren wir spannende Details. Besonders faszinierend war die Erklärung zur Giraffe: Sie besitzt einen extrem hohen Blutdruck und etwa 60 Liter Blut im Körper. Eigentlich müsste beim Senken des Kopfes – zum Beispiel beim Trinken – das Blut mit voller Wucht in den Kopf schießen. Doch die Natur hat auch dafür eine erstaunliche Lösung gefunden: Im Bereich des Gehirns sorgt ein spezielles Gefäßsystem dafür, dass der Blutfluss reguliert wird und die Giraffe keinen Schaden nimmt. Solche Einblicke machten die Führung nicht nur spannend, sondern auch unglaublich lehrreich.
Nach der Tour ging es für uns ins Restaurant Palmensaal, wo wir gemeinsam zu Abend aßen. Nach den vielen Eindrücken und der anstrengenden Hitze tat die Pause in der klimatisierten Umgebung besonders gut. Dort konnten wir uns stärken, etwas abkühlen und den Tag gemeinsam ausklingen lassen.
Gegen 19 Uhr verließen wir den Zoo schließlich wieder als Gruppe. Rückblickend war es ein richtig schöner Tag: abwechslungsreich, spannend, informativ und trotz der hohen Temperaturen ein echtes Highlight. Der Zoo Leipzig hat uns nicht nur mit seiner Vielfalt an Tieren und Anlagen beeindruckt, sondern auch mit Erlebnissen, die noch lange in Erinnerung bleiben werden.
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