Am Sonntag fand unser Event in Hamburg statt. Studierende die in einem unserer Felixx student Häuser in Hamburg wohnen, hatten die Möglichkeit, an einem Ausflug ins Miniatur Wunderland teilzunehmen. Zusätzlich haben wir auch das YULLBE Virtual Reality Erlebnis gebucht. Das Miniatur Wunderland ist längst nicht mehr nur für Modelleisenbahn-Fans – auch wenn gerade dessen Modellwelten und perfekt gesteuerte Züge weltweiten Ruhm genießen. Es begeistert Menschen jeden Alters und Interesses.
Nach einem kurzen Sammeln am Eingang startete unsere Gruppe mit einer Einführung. Besonders gespannt waren alle auf das gebuchte VR-Erlebnis, das uns erlauben sollte, wortwörtlich ins Wunderland zu schrumpfen. Die Tickets waren zuvor in drei Zeitslots eingeteilt worden, sodass jede Gruppe entweder vor oder nach dem VR-Erlebnis genügend Zeit hatte, die beeindruckenden Modellwelten auf eigene Faust zu erkunden. Das VR-Erlebnis befindet sich im neuen Bereich des Miniatur Wunderlands, der über eine kleine Brücke zu erreichen ist.
Bevor es losging, wurden wir in einem großzügigen Raum mit spezieller Ausrüstung ausgestattet:
- Tracker an Händen und Füßen
- Haptische Weste
- VR-Brille mit integriertem Audio
Sobald alle ausgerüstet waren, stellten wir uns in einem Kreis auf und wurden gemeinsam „kallibriert“. Dann begann der spannende Moment: wir wurden virtuell geschrumpft und befanden uns plötzlich mitten im Miniatur Wunderland — nicht mehr als Betrachter von außen, sondern als Teil der Miniaturwelt selbst. In der VR-Welt erlebten wir eine komplett neue Perspektive: die winzigen Landschaften und liebevoll gestalteten Miniaturwelten erschienen nun in Lebensgröße. Wir nahmen am klassischen „Die verrückte Schrumpftour 2.0“ Abenteuer teil, eine etwa 30-minütige Mission, bei der wir als Team verschiedene Herausforderungen meistern mussten. Dabei reisten wir virtuell durch Bereiche wie Knuffingen, die Schweiz und sogar Venedig — immer mit dem Ziel, wieder sicher „zurück in die große Welt“ zu gelangen.
Im Nachgang konnten wir tatsächlich sehen, wo wir entlanggelaufen waren, wo wir gestanden hatten und an welchen Stellen wir uns festgehalten hatten. Einigen wurde am Ende doch ganz schön schwindelig oder leicht schlecht — die Sinne wurden durch diese Mischung aus Bewegung, Perspektivwechsel und realer Umgebung stark beansprucht.
Danach ging es zurück ins klassische Wunderland. Ob amerikanische Wüstenlandschaften, detailgetreue Alpenlandschaften oder der geschäftige Flughafen von Knuffingen — die Miniaturlandschaften begeisterten uns alle. Die Zeit zwischen den Slots nutzten wir, um gemeinsam zu erkunden, Fotos zu machen und die winzigen Szenen im Maßstab 1:87 zu bestaunen.
Zum krönenden Abschluss gingen wir zusammen ins Hans im Glück – Altes Rathaus zu einem gemeinsamen Essen. Bei Burgern und Gesprächen tauschten wir unsere Eindrücke aus:
Wie hat es sich angefühlt in der virtuellen Welt?
Welches Land war am beeindruckendsten?
Und wer kommt nochmal zu einem zweiten Besuch?
Das Essen bot nicht nur kulinarischen Genuss, sondern auch die perfekte Gelegenheit, sich besser kennenzulernen und über den Ausflug zu reflektieren.
